Hoppel-Hase

Ostern steht vor der Tür.


Nur noch 4 Wochen. Dann hoppelt wieder der Osterhase durch das Land und versteckt wieder viele bunte Eier und noch mehr Süßigkeiten. Die Kleinsten freuen sich auf die Suche nach den kleinen Geschenken und spielen Ostereierrollen.
Dass in Cornflakes keine Eier vorkommen und der Hase auch keine Tüten unserer Cornflakes versteckt, kann man sich denken. Wieso eigentlich? Es spricht nichts gegen eine kleine Osterüberraschung bestehend aus leckeren Cornflakes und einer tollen Backmischung. Da leuchten die Augen von Groß und Klein. Kann das sein?
Die Osterfeiertage können mit diesen Geschenken versüßt werden. Ein weiterer Vorteil ist, je größer die Geschenke, desto größer müssen auch die Verstecke sein. Die Suche kann nach ausgeweitet oder komplett nach draußen verlegt werden.

Sie haben noch gar kein Geschenk von uns und wollen unbedingt bis Ostern noch eins bekommen? Greift rechtzeitig zu, denn gerade die kleinen Backmischungen steigen in der Gunst der Käufer.

Doch woher kommt eigentlich das Osterfest? Dazu zitieren wir gern kinderweb.eu, denn wer soll es sonst och besser erklären können.

„Alles rund um Ostern

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum Ostern jedes Jahr an einem anderen Datum gefeiert wird – mal im März, mal im April? Das hängt vom Mond ab. Ostern ist immer dann, wenn der erste Frühjahrs-Vollmond am Himmel steht, gefeiert wird immer am darauf folgenden Sonntag. Dieser Brauch wurde von den Christen vom jüdischen Passah-Fest übernommen.

Warum aber feiert man Ostern?
Christen feiern an Ostern die Auferstehung Jesu. Man feiert aber auch das Ende des Winters und freut sich auf das neue Erwachen der Natur. Der Frühling und die Zeit um Ostern bedeuten auch, dass neues Leben entsteht. Symbol hierfür ist das Osterlamm, und die Natur erwacht jetzt aus ihrem Winterschlaf. Die ersten Blüten und die ersten neugeborenen Tiere bedeuten neues Leben. Das ist doch ein Grund zum Feiern – oder?

Woher kommt der Osterhase?
Hasen bekommen im Frühjahr sehr viele Kinder, das bedeutet auch neues Leben. Und genau dies gilt auch für das Ei – ein Zeichen für neues Leben. Ganz früher, im 16. Jahrhundert, da gab es noch keinen Osterhasen, aber schon die Ostereier, die noch von anderen Tieren gebracht wurden: vom Storch, vom Hahn, vom Fuchs oder vom Kuckkuck oder anderen. Erst Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Osterhase zum alleinigen Überbringer der Ostereier, eben weil Hasen und Eier gemeinsame Symbole für neues Leben waren.

Warum färbt man eigentlich die Ostereier?
Das hängt mit der Fastenzeit zusammen, die an Ostern endet. In der Fastenzeit durften die Christen auch keine Eier essen. Um diese aber haltbar zu machen, kochten die Frauen die Eier. Damit man rohe und gekochte Eier nicht verwechselte, gaben sie abfärbende Pflanzen in das Kochwasser, diese färbten die Eier. Und mit der Zeit entdeckten die Menschen, dass man Eier auch mit anderen Dingen aus der Natur in den unterschiedlichsten Farben färben konnte.
Es war auch christlicher Brauch, dass man nur am Ostersamstag die Ostereier färbte. In geschmückten Körben brachten die Menschen die bunten Eier am Ostersonntag in die Kirche, damit sie geweiht wurden. Vermutlich wurden die Eier nach dem Kirchgang von den Erwachsenen versteckt, und zwar in der Hoffnung, dass die Kinder zuerst ein rotes Ei finden, das Glück bedeutete, ein blaues Ei dagegen bedeutete Pech für längere Zeit.

Warum aber bringt der Osterhase die Ostereier?
Wie ihr schon oben gelesen habt, sind Hase und Eier die Symbole für neues Leben. Also dichtete man dem Hasen an, dass er die Eier legen würde, da die Hennen nicht in der Lage waren, bunte Eier zu legen und zu langsam, um sie zu verstecken. Da Hühner praktisch zu jedem Haus gehörten, kannten die Kinder diese Tiere ganz genau, deshalb konnten die Erwachsenen den Kindern auch nicht das Märchen von bunten Hühnereiern erzählen. Die Hasen waren zwar auch Haustiere, aber es gab viele, die draußen wild auf den Feldern und Wiesen lebten und die man nur sehr selten zu Gesicht bekam. Ihnen konnte man andichten, dass sie bunte Eier legen würden, um diese im heimischen Garten zu verstecken.

Welche Bedeutung hat das Osterlamm?
Zum jüdischen Passah-Fest gehört der Brauch, ein kleines Lämmchen zu schlachten, denn Ostern ist die Zeit der neugeborenen Lämmer. Die Christen übernahmen diesen Brauch nicht, aber auch für sie war das Lamm ein Symbol. Deshalb überließ man es den Bäckern, aus Kuchenteig wohlschmeckende Lämmer zu backen. Osterlämmer aus Teig gibt es auch heute noch in fast jeder Bäckerei – und man kann sie leicht zu Hause mit Mutter selbst backen.

Warum Palmkätzchen an Ostern?
Man liest in der Bibel, dass Jesus in Jerusalem am Sonntag vor Ostern auf seinem Esel einritt und die Menschen ihn mit Palmwedeln begrüßten. Jetzt gibt es in Deutschland keine Palmen, und so besann man sich irgendwann darauf, das Haus aus christlichem Glauben heraus mit Palmkätzchen zu schmücken. Richtig heißen sie jedoch Weidenkätzchen, die im Frühling eine der ersten Möglichkeiten für Bienen sind, um Nahrung zu finden. Deshalb stehen sie unter Naturschutz und dürfen nicht abgeschnitten werden. In den Gärtnereien kann man sie aber kaufen.

Basteln und Malen vor Ostern
Ihr seht also, Ostern ist ein altes, traditionelles Fest. Es ist auch Brauch, das Haus oder die Wohnung österlich zu dekorieren. Deshalb ist die Zeit vor Ostern auch die Zeit zum Basteln und zum Malen – natürlich Osterhasen in allen Variationen, Eier mit den tollsten Mustern und noch vieles mehr. Und hierzu möchten wir Euch einige Tipps geben. Auf unserer Seite Ausmalbilder Ostern findet ihr einige Osterhasen und Ostereier zum Ausmalen. Das ist schon der erste Schritt zu einer schönen Oster-Dekoration. Viel Spaß dabei!“

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